Federvieh

Wir halten unter anderem folgende Arten:

Hühner

 

 

Wir halten unter anderem folgende Arten:

Goldfasan

  • Natürliches Verbreitungsgebiet: China und Großbritanien
  • Körpergröße bis ca. 100 cm (davon bis zu 80 cm Schwanz)
  • Hahn mit markanter goldgelber Haube und Bürzel, dazu rote Unterseite und grün-blau schimmernde Partien an Rücken und Flügeln -> einer der farbenprächtigsten Fasanenarten
  • Henne beige-braun und schwarz
  • Bestand hilt aufgrund des großen Verbreitungsgebiets als ungefährdet

Tier-Pate
Ivonne Manderfeld aus Essen

Blauer Pfau

  • Gehört der Familie der Fasanenartigen an
  • Das Männchen gilt als ältester Ziervogel des Menschen
  • Ursprünglich in Indien beheimatet
  • Hahn leuchtend blau, grün-golden schimmernd
  • Charakteristisch: das fächerförmige Rad sowie die kleine Federkrone auf dem Haupt
  • Weibchen tragen keine Schleppe
  • Stark entwickelter Geruchs- und Gehörsinn

Tier-Paten
Ilona Lehnert-Rickert aus Unna
Philipp Niederschlag aus Hünsborn

Vorwerkhuhn

  • Zweitnutzungshuhn (Eier u. Fleisch) in Landhuhnform
  • Besonderheit: gleiche Zeichnung beider Geschlechter: Goldgelv mit Farbübergang zum satten schwarz des Schwanzes
  • Kräftig; gelten als ausgesprochen gutmütig, lebhaft und nicht scheu
  • „Vorwarnstufe“ auf der Roten Liste

Tier-Paten
Jule und Elke Vorwerk aus Haste

Ostfriesische Möwe

  • Alte Landhuhnform
  • Grundlegende Unterscheidung zwischen Henne und Hahn: Henne gut sichtbare Flockung, Hahn ohne Flockung
  • Gelten als wetterfest und vital, lebhaft sowie agil
  • Gutes Flugvermögen
  • Hauptverbreitungsgebiet: Ost- und Westfriesland
  • Kategorie II auf der Roten Liste der GEH (gefährdet)

Tier-Paten
Petra u. Niklas Mayr aus Eppstein
Familie Hanau aus Jever

Orpington Hühner

  • Englische Hühnerrasse
  • hohe Legeleistung, bevorzugen niedrige Legenester
  • Sehr schwere Rasse, guter Fleisch und Eierlieferant
  • können nicht hoch fliegen, sind reich befiedert
  • Einfachkämmig in den Farbschlägen u.a. Schwarz, weiß, gelb oder schwarz-weißgeschecktTier-Paten
    Adrian Bretz aus Lonsheim
    Sabine Dörfler aus Wuppertal

Holländisches Haubenhuhn

  • Zierhuhnrasse
  • Tragen statt eines Kamms eine Haube aus Federn
  • Zumeist Züchtung von schwarzen Hühnern mit weißer Haube
  • Hähne und Henne haben ähnliches Erscheinungsbild
  • Gelten als zutraulich, pflegeleicht und lebhaft
  • Laut TGRDEU (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland) nur noch 84 Hähne und 323 Hühner (Stand 2013). Bestand abnehmend

Seidenhuhn

  • Rasse des Haushuhns
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Hühnerrassen fünfzehig
  • Federn wirken ausgefranst und fellartig
  • Sind flugunfähig
  • Exakter Ursprung unbekannt, vermutlich jedoch Zentralasien

Deutsches Lachshuhn

  • Rasse des Haushuhns
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Hühnerrassen fünfzehig
  • Zweinutzungsrasse (Eier und Fleisch)
  • Gelten als zutraulich
  • Neigen wenig zum Fliegen
  • Bestand laut GEH „Vornwanrstufe“ (selten)

    Tier-Paten
    Stefanie Schumacher aus Wuppertal
    Andrea Schmidt aus Büdingen

Zwerghuhn

  • Gehören weltweit zu den beliebtesten Haustieren
  • Stammen vom Roten Kammhuhn ab
  • Erstmals vor mehr als 4800 Jahren erwähnt
  • Diensten vor allem der Zierde

Tier-Paten
Heike Stobb aus Euskirchen

Tauben

 

 

Unsere Tauben sind in der Nähe des Ententeichs im Taubentunnel zu finden.
Wir halten unter anderem folgende Arten:

Klätschertaube

Kennzeichen
Die Klätschertauben zeichnen sich vor Allem durch ihre ausgeprägte Brust (Blaswerk) sowie ihr metallisch glänzendes Gefieder aus. Dieses kann sowohl einfarbig, von einer schwarzen oder bläulichen bis hin zu einer rötlichen Färbung, als auch schwarz-weiß gescheckt vorkommen. Unterstützt von einem leicht abfallenden Rücken und einem länglichen, rundem Kopf entsteht ein eher schlanker Gesamteindruck. Ihre Augen sind perlweiß gefärbt.

Eigenschaften
Die Klätschertauben gelten als recht lebhaft, vital sowie flugfreudig. Des Weiteren besitzen die Klätschertauben einen gut ausgeprägten Orientierungssinn.

Herkunft
Zur zusätzlichen Frischfleischversorgung für die Bauern vorgesehen, entstand die Taube ursprünglich in Böhmen und Mähren, wurde in der Folge jedoch auch in Ober- sowie Niederösterreich gezüchtet. Der Name „Klätschertaube“ verdankt sie ihrem lauten Flügelklatschen beim Flug.

Bestand
Nur noch wenig verbreitet. Seltene Tiere im Bayrischen Wald und einige wenige Zuchttiere in Deutschland (ca. 120). Weltweit liegt der Bestand bei ca. 250 Tieren (Stand 2005).

Lachtaube

Kennzeichen
Die Lachtaube gehört zur Gattung der Turteltauben und erreicht eine Körpergröße von 29 bis 31 cm, wobei die Männchen etwas größer sind als die Weibchen. Das Gefieder der Taube ist zumeist einfarbig hellbraun bis cremefarben gefärbt. Hierbei sind Kopf und Brust jeweils etwas heller gehalten. Markant für diese Taubenrasse ist ein schwarzes „Band“ welches sich bis zur Halsmitte zieht.

Eigenschaften
Lachtauben gelten als gesellige Vögel. Die in kleineren Gruppen leben. Sie können sechs bis neun Jahre alt werden.

Herkunft
Die Lachtaube stammt ursprünglich aus dem nördlichen Afrika und besiedelt die Sahelzone südlich der Sahara sowie die arabische Halbinsel und bewohnt somit Wüsten und Halbwüsten.

Bestand
Belastbare Angaben zur Größe des Weltbestandes und zu Bestandstrends gibt es nicht, die Art ist jedoch zumindest in Teilen ihres Verbreitungsgebietes häufig. Sie wird daher von der IUCN als ungefährdet betrachtet.

 

Enten

 

 

Wir halten unter anderem folgende Arten:

Moschusente

  • Große Ente (66-84 cm), beheimatet in Südamerika
  • Bis 5 kg schwer -> trotzdem gute Flieger
  • Auch Warzenente genannt
  • Dunkelgraue bis schwarze GefiederfärbungTier-Paten
    Ernst Schöllmann aus Overath

Mandarinenente

  • Ursprünglich in Ostasien beheimatete Vogelart
  • Metallisch glänzendes Gefieder
  • Mittelgroße Ente bis 45 cm
  • Graubraune Weibchen/Bunte Erpel (grün-weißer Kopf, rotbraune Gefiederfärbung)
  • Stark bedroht im Ursprungsgebiet, Gesamtbestand gilt als ungefährdet

Zwergenten

  • Von der Stockente stammend
  • Zunächst Nutzung als Lockente für die Jagd
  • Züchtung in England
  • 17 verschiedene Farbschläge
  • Sehr lebhafte Ente

Indische Laufente

  • Von der Stockente stammend; auch Flaschenente genannt
  • 1850 von Südostasien nach Europa umgesiedelt worden
  • Steil nach oben gerichteter Hals; langer, schlanker Körper
  • Lebhafter Charakter

Landenten – alter Typ

  • Erpel werden bis zu 85 cm groß
  • Färbung: Erpel sind wildfarbig oder rot, Enten kastanienfarbig oder rot
  • Bis in die 70er weit verbreitet, heute fast verschwunden

 

Gänse

 

 

Wir halten unter anderem folgende Arten:

Emder Gans

  • auch Schwanengans genannt
  • Reinweißes Gefieder
  • Langer, bogenförmiger (schwanähnlicher) Hals
  • Erreicht eine Größe von bis zu einem Meter
  • größte und älteste Gans Deutschlands
  • Schwerste Gans Deutschlands (von bis zu 12 kg)
  • Hervorgegangen aus einer Landgans der Region zwischen Emden und Bremen
  • Ungefähr 250 Tier in Deutschland, stark gefährdet

Tier-Pate
Torsten Oldhuis aus Nottuln-Darup
Familie Scharpff aus Uplengen

Lockengans

  • Weißes Gefieder mit lang gedrehten Lockenfedern, die zu beiden Seiten von Schultern und Rücken herabhängen
  • Entstanden durch Mutation aus gewöhnlichen Landgänsen
  • Traten zunächst in Südosteuropa, mit Schwerpunkt Ungarn sowie am Schwarzen Meer auf
  • Sind seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland bekannt
  • gilt als stark gefährdet

Tier-Pate
Magnus Terbeck aus Bocholt
Karin u. Uwe Bauschke aus Neuss

Graugans

  • Stammform unserer Hausgänse mit grauen Gefieder
  • Zugvögel, überwintern im Mittelmeergebiet. Bleiben aber mittlerweile häufig auch hier
  • Treten im Frühjahr und Herbst in großen Scharen auf
  • An Ihnen hat Konrad Lorenz seinerzeit das Sozialleben von Gänsen studieren
  • Graugänse sind monogam und leben in lebenslanger „Ehe“

Rostgans

  • Unterfamilie der Halbgänse
  • intensive rostbraune bis gelbliche Färbung
  • heller Kopf und dunkle, fast schwarze Schwingen und Schwanz
  • Größe ca. 60 cm
  • Brüten größtenteils in Höhlen
  • Primärer Lebensraum Steppen Zentralasiens, Weiteres Verbreitungsgebiet sind das nordwestliche Afrika, Griechenland, Ukraine und Türkei