Schweine

Eine große Schweinerei veranstalten bei uns verschiedene Schweinerassen. Sie unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch in der Haltung und durch ihre Nutzung durch den Menschen.

Hier geht es zu den einzelnen Rassen:

Buntes Bentheimer Schwein

 

Kennzeichen

Mittelrahmiges, langgestrecktes Landschwein mit Schlappohren. Unregelmäßige schwarze Flecken auf weißem oder grauen Grund.

Besonderheiten

Überleben der Rasse aufgrund besonderer Initiative eines einzigen Züchters. Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 1995.

Herkunft

Geht auf das alte europäische Landschwein zurück.

Verbreitung

Grafschaft Bentheim, Niedersachsen. Einzelbestände bundesweit.

Eigenschaften/Leistung

Stressresistent, langlebig und robust, weidetauglich und hervorragendes Aufzuchtvermögen. Erzeugt frühreife, quellige Ferkel.

Bestand

Knapp 227 eingetragene Zuchttiere.

Tier-Paten

Wir bedanken uns bei unseren Paten für die tolle Unterstützung:
Heike Stobb aus Euskirchen
Familie Lindner aus Wermelskirchen
Oliver Bozetti aus Schwerte
Dr. Dieter Ladwig aus Köln
Johanna Schmitz aus Würselen

 

Mangalitza Wollschwein

 

 

Kennzeichen

Großrahmige Tiere mit Karpfenrücken, starken Knochen, kräftiger Muskulatur und großen Hängeohren; auffallend lange, gekrauste Borsten („Wolle“) in blondem, rötlichem oder schwarzbraunem Farbton. Die Ferkel sind bei der Geburt wie beim Wildschwein braun-weiß gestreift.

Besonderheiten

Großer Bewegungsdrang und daher für die Freilandhaltung sehr geeignete Rasse. Die Borsten und das Unterhaar werden im Herbst und im Frühjahr abgeworfen.

Herkunft

Entstehungsgebiet ist das alte Österreich-Ungarn, das Mangalitza stammt vom serbischen Surnadias-Schwein ab.

Verbreitung

Wegen der hervorragenden Speckdichte seit Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz Europa verbreitet.

Eigenschaften/Leistung

Anspruchsloses Speckschwein mit hohem Schauwert, hoher Fettansatz. Die Sauen zeigen sehr gute Muttereigenschaften; gute Mastfähigkeit bei durchschnittlich 750 g täglicher Zunahme. Besondere Qualität des Fleisches bei der Herstellung von Dauerwaren. Sehr anspruchslos und kälteresistent. Relativ kleine Würfe.

Bestand

Heute wenige Tiere in Ungarn, dem Bundesgebiet, der Schweiz, Ungarn, Österreich und Tschechien/Slowakai. 197 Tiere (Stand 2005).

Gefährdungsgrad

Gelistet in der Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“ in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Tier-Paten

Wir bedanken uns bei unseren Paten für die tolle Unterstützung:
Petra Fillips aus Offenbach
Laura Bärwolf aus Bochum
Sophie Ihmels aus Dornum
Mats u. Finn König aus Borgloh
Andrea Mühlböck aus Sprockhövel
Blue Puderbach aus Oberasbach
Wolfgang Gutsfeld aus Bielefeld
Familie Tappeser aus Köln
Oliver Ukat aus Hannover
Verena Humberg aus Iserlohn
Michael Schneider aus Berumbur
Christina Wulf aus Paderborn

 

Göttinger Minischwein

 

 

Kennzeichen

Die Göttinger Minischweine sind Vertreter der Zuchtform Minischweine (Schweine unter 100 kg Körpergewicht). Ein Eber erreicht in der Regel eine Größe von 35 – 40 cm (40 bis 60 kg) und eine Sau wird etwa 32 – 38 cm (35 – 45 kg) groß.

Herkunft

Diese Schweineart ist in den 1960er Jahren an der Uni Göttingen durch die Verpaarung von Amerikanischen Minnesota Minipigs und Vietnamesischen Hängebauchschweinen als Versuchstiere entstanden.

Eigenschaften

Als Ferkel noch recht klein und zierlich, werden sie also recht groß – zumindest für Minis. Sie nehmen sich aber Zeit zum Wachsen. Es gibt sie in allen erdenklichen Farbausprägungen. Die Schweine sind sehr neugierig und durchaus gelehrig.

Bestand

Das weiße Göttinger Minischwein wird nach wie vor häufig in der biomedizinischen Forschung genutzt. Gerne wird das Göttinger Minischwein auch in Tierparks oder Hobbyzuchten gehalten.

Tier-Paten

Wir bedanken uns bei unseren Paten für die tolle Unterstützung:
Susanne Niederschlag aus Hünsborn
Leira Alena u. Nala Emilia Häuser aus Butzbach
Christa u. Paul Simon aus Iserlohn
Tanja Sandmann aus Osnabrück
Nadine Dreher aus Gelsenkirchen
Tristan Stubbe aus Aßlar
Emily Camp aus Gelsenkirchen
Ulrike Vater aus Alsbach / Hähnlein
Viggo Sager aus Gütenbach
Nicole und Maxim Sauerländer aus Heggen
Sebastian Völker aus Tecklenburg
Dagmar und Norbert Hendriks aus Mülheim